Winterzeit=Erkältungszeit: Gesunde und starke Unternehmen(skulturen) wachsen an ihren Querdenkern – #bravenewwork

“Andrea Meyer beschreibt in ihrem Artikel “Protecting Open Innovation from Corporate Antibodies”, wie das ‘Immunsystem’ eines Unternehmens arbeitet: “These antibodies help drive efficiencies, attack waste, promote uniform performance, and prevent infection for foreign ideas”.

Während sie sich darauf konzentriert, wie man Innovation dagegen schützen kann, möchte ich hier einen anderen Schwerpunkt setzen:

Ein Unternehmen braucht eine grundlegende Kultur der Innovation & Wertschöpfung. Es macht überhaupt keinen Sinn, Tricks und Abkürzungen an den Antikörpern vorbei zu (er-)finden, die es erlauben, daß die intelligenteren, schnellerern, trickreicheren Ideen und Ideenträger ans Ziel kommen.

Das Management muß eine Kultur schaffen, in der Ideen und Innovation nicht vom System bekämpft, sondern gefördert werden.
Ein System, in dem Fehler belohnt werden, weil Fehler neue Wege sein können, Chancen und Potentiale aufzeigen, aber auch Lücken im System zeigen.
Ein System, das Abweichungen vom normalen, eingetretenen Pfad belohnt, das neue Wege belohnt.
Ein System, das ein offenes System ist, das sich in Echtzeit ändern und entwickeln kann.

Eine Kultur aus den Antrieben, dem Engagement und der Neugier system-befreiter Individuen, die miteinander und mit dem Konsumenten kooperieren. Mitarbeiter, die sich auch manchmal anstecken lassen von einem neuen Virus, der draussen umgeht.

Mitarbeiter und Manager, die das Draussen nach drinnen in das Unternehmen tragen und so das Unternehmen ‘immunisieren’ gegen das Kommende und Drohende.
Eben so wie man kleine Kinder nicht vor jedem Dreck in Schutz nehmen soll, damit sie stark genug werden, später mit den Anfeindungen der Welt alleine zurechtzukommen und keine Allergien zu entwickeln wie jene antiseptisch gehaltenen Stadtkinder, die von allem ferngehalten werden und sich zu empfindlichen Mimosen entwickeln (ja, auch dank der werbenden Reinigungsmittel-Industrie, die in jede Ritze unserer Wohnung, unseres Körpers Keimfreiheit bringen möchte).

Keimfreiheit macht Unternehmen krank. Unternehmen brauchen Reibung, Sandkörner, Umwege, Vielfalt, Kreativität, um erfolgreich sein zu können. Dies alles kann man nicht irgendwann dem Unternehmen und den Menschen überstülpen – das muß mit der Muttermilch eingesogen werden. Das muß natürlicher Bestandteil des Lebens, der Kultur und Unternehmensumwelt sein.

Antikörper haben wir schon genug!”

– Repost vom 08.Dez 2009 –

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