#fieldwork: “Ich bin froh, dass die hier nur noch 50 fahren, seit wir die 30er-Zone haben.”

So weit sind wir heute: “Ich bin froh, dass die hier nur noch 50 fahren, seit wir die 30er-Zone haben”, so eine Anwohnerin, “als hier 50 war, sind die 70 und 80 gefahren. Also abgesehen von den richtigen Rasern”. Dem Verkehrsmanagement ist das egal*, dem lieben Oberbürgermeister Thomas Geisel ist das egal*, den sogenannten Grünen ist das egal*. Das Kind der Anwohnerin bläst ungestört an dieser Straße Seifenblasen. Die Mutter ist alert. Was bleibt?

“Nein, in die KiTa oder Schule könnte ich sie nicht alleine lassen. Das ist zu gefährlich” – wohlgemerkt: in einer 30er-Zone! “Aber direkt vor der KiTa ist es noch gefährlicher”, erzählt die Anwohnerin, die ihrer Tochter auf dem Bürgersteig der 30er-Zone, in der alle 50+ fahren, das Fahrradfahren beibringt. Was bleibt?

Stadtweit30stattstadtweitLeidTja, was bleibt vernünftigen, modernen, aufgeklärten Menschen, die möchten, dass ihre Kinder (und sie selbst und Fahrradfahrer, Ältere, Schwächere) sich sicher in der Stadt bewegen können? Sie müssen eine Spiel- oder Fahrradstraße fordern, und eine stadtweite 30er-Zone – da diesen SUVdioten nichts verboten scheint. Denn nur dann wird es besser: “Ich bin froh, dass die hier nur noch 50 fahren, seit wir die 30er-Zone haben – als hier 50 war, sind die 70 und 80 gefahren. Also abgesehen von den richtigen Rasern”.

Danke, lieber Oberbürgermeister Thomas Geisel. Danke, liebes Verkehrsmanagement. Danke, liebe Grünen. Danke, liebe Stadt Düsseldorf.

* ‘Egal’ in dem Sinne, dem jeweils anderen die Schuld am Stillstand zu geben, oder dem Geldmangel, dem zu kleinen Budget, der zu wenigen Zeit, dem zu geringen Einfluss. Sie alle könnten auch direkt sagen: ich habe keine Lust. Mir doch egal, wenn Menschen zu schaden kommen.
‘Egal’ auch in dem Sinne, dass in der 30er-Zone oft erst abends nach dem Berufsverkehr, sowie ab 39(!) geblitzt wird, erst ab 42 ein Bescheid ergeht, über den man – bei 15€ Höhe – nur lachen kann, kennt man die Realität dieser Straßen. Aber welchen Verkehrsmanager, Beamten, Politiker interessieren schon Realitäten!?

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