Wahre Führung – oder: Liebe GroKo, ich habe von Euch noch nichts gesehen, das den Vornamen Groß verdient, sorry

Gestern vor 7(!) Jahren in der SZ: Die Theorie der Sozialdemokraten“Wie in einer Partei, die elf Jahre lang regiert hat, drei Führungsleute, von denen zwei sich Kanzler zutrauen, so einen deprimierenden Mist verzapfen können, bleibt ihr Geheimnis. Nur eines ist sicher: Ein Fortschritt ist das nicht.” – und dieser Tage ist es nicht besser, wie der Spiegel-Artikel  Sondierung: GroKo hält am Verbrennungsmotor fest zeigt.

Ich schrieb damals – im heutigen Kontext passt es wieder und immer noch wie die Faust aufs Auge:

“Wahre Führung übernimmt Verantwortung. Für das eigene Denken und Handeln, die eigenen Fehler der Vergangenheit und die Unzulänglichkeiten der Zukunftsfähigkeit.

Wahre Führung ist weitblickend, Muster erkennend, den Wald vor lauter Bäumen sehend, Ursachen erkennend und unerschrocken benennend.

Wahre Führung identifiziert effektive (wenn auch manchmal unpopuläre) Lösungen argumentiert, diskutiert und realisiert sie im Konsens mit einer kritischen, aufgeweckten, motivierten Bürgergesellschaft.

Wahre Führung unterscheidet Symptome von Ursachen und macht den Menschen nichts vor. Wahre Führung ist mutig. Weiß, was richtig ist und handelt entsprechend. Und nocheinmal: Wahre Führung geht beispielhaft voran – und inspiriert die Menschen, ihr engagiert zu folgen!

Ehe die sogenannte Politische Führungselite (aller Parteien übrigens) das nicht begreift, wird sich in diesem, unserem Lande nichts zum Besseren wenden. Am Herumdoktorn an Symptomen werden wir nicht gesunden, im Gegenteil.”

Das ist heute nicht anders, liebe GroKo. Ich habe noch nichts gesehen, das den Vornamen Groß verdient, sorry.

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