Liebe Leader, bitte meidet diese 5 Anfängerfehler: Zetsche, Winkler, Merkel, Schulz, Müller ;)

1. Zu wenig Vision – Zetsche
Eine Vision ist simpel ‘das, was ich sehe’. Wenn Dr Zetsche nur connectivity, autonomous driving, sharing and services, electric, sieht – Details siehe in Dear Dr Zetsche, meine Vision ist besser als Deine 🙂, sehe ich schwarz. Selbst ich ‘sehe’ mehr: Höchste Zeit, unser Leben, unsere Autos, unsere Städte wieder mit Empathie, Respekt und Kultur zu erfüllen: #smartpeople + #smartcars + #smartcities = Greater Good”.

Eine Vision sollte größer sein als jede/r Einzelne. Jede/r Einzelne sollte sich darin auf der Suche nach einer besseren Welt wiederfinden können. Auch – und gerade – in der Autoindustrie.

2. Zu wenig Star Trek Mind – Winkler
Gerade wenn ein Mutterkonzern Daimler nicht so will, wie es sich für ein Weltunternehmen gehört, sollte man als David Smart es wagen, boldly dahin zu  gehen, where no Konzernmanager has gone before.

Der eventuelle Schaden wäre vergleichsweise gering – die Chancen und Potentialsausschöpfung jedoch immens. Detailliert habe ich dies in Smart-Chefin Winkler: Unsere Vision? Das Leben der Menschen in der Stadt verbessern. Hm … da geht noch was! 🙂.

Hier kommt zum Out-of-the-Box-Thinking einfach das Handeln hinzu!

3. Zu wenig Transzendenz – Merkel
A propos Handeln: Abwarten, Reaktion sollte das letzte Mittel von Politik und Wirtschaft sein, nicht das einzige. Vorausschauendes Handeln, um über sich selbst als Unternehmen, Staat, Nation, Gesellschaft hinauszuwachsen, muss das Mittel der Wahl sein. Avantgarde, Vorbild zu sein für eine neue Weltordnung, eine bessere Welt, ist das, was ich von der Politik und ihren Protagonisten erwarte. Einfach mal längst obsolete Gewohnheiten, Vorurteile, Wissensstände über Bord werfen.

4. Zu wenig Introspektion – Schulz
Dazu muss man zuallererst sich selbst infragestellen, transzendieren, auf die Reise aus der eigenen Comfort Zone hinaus begeben. Seine wahren Qualitäten erkennen, ablassen vom eigenen Wunschdenken, sich auf seine Stärken besinnen, statt zu versuchen, der starke Mann, der Macher zu sein.

Frühzeitige Selbsterkenntnis ist so immens wichtig. Ansonsten zerreißt man sich selbst, sein Umfeld, die eigentliche gute Sache.

5. Zu wenig Empathie & Ethik – Müller
All obiges basiert auf einem relevanten Wertesystem, der gelebten Moral, Ethik, Empathie. Detailliert findet Ihr meine Meinung unter Fristlose Kündigung: VW-Chef Ebenizer Müllers Weihnachtsgruß an Oliver Schmidt.

Ohne empathisch-ethisches Wertesystem gerät alles außer Kontrolle. Man setzt allein auf Instant Gratification, Kurzfristdenken, Effekthascherei. Damit ist niemandem geholfen. Man siehe aus dem Fenster.

Liebe Leader, bitte meidet also diese 5 Anfängerfehler. Danke.

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