Gedankenspiel: Warum der Firmenwagen der Tod der deutschen Autoindustrie ist

Der Firmenwagen der Tod der deutschen Autoindustrie? Wie soll das gehen? Nun, ganz einfach. Das aktuelle Firmenwagenkonstrukt verhindert Innovation, Ökologie, den Kampf gegen den Klimawandel, zukunftsfähige Emissionen, Verbrauch, Mobilität.

Ein Gedankenspiel:
1.
Der Firmenwagen des Handwerkers.
Der Firmenwagen des Vertrieblers.
Der Firmenwagen des Middle-Managers.
Der Firmenwagen des Top-Managers.
Der Firmenwagen des Selbständigen.
Der Firmenwagen des Immobilienhändlers.

Stellen wir uns vor: Je weiter wir kommen auf dem Kontinuum von Handwerker bis Immobilienhändler, desto unwichtiger wird der wirkliche Nutzen des Automobils.
Am Ende zählt allein das Image (Ihr könnt selbst die Marken von Ford, Skoda, Seat, Opel über VW, Volvo bis AUDI, BMW, Mercedes, Porsche verteilen) und dass der Arbeitgeber alle Kosten übernimmt.

2. Reflektieren wir das Kostenthema: Vertriebler, Middle- und Top-Management, der Immobilienhändler nutzen den von der Firma bezahlten Sprit im Firmenwagen-Paket exzessivst, denn sie wollen ihre monatlichen Firmenwagen-Steuerzahlungen ‘wieder reinfahren’.
Viele fahren entsprechend weit, nach Amsterdam, Madrid, Barcelona, Lissabon, Korsika, Elba, Adria, Riviera, … ‘kost ja nix’. Der reale, wahre, der Verbrauch/Verschleiß überhaupt ist komplett egal.

3. Reflektieren wir das Imagethema: Mit dem im obigen Kontinuum nach unten immer wichtiger werdenden Imagethema wird gleichzeitig immer unwichtiger: Preis, Handling, Übersicht, Größe, Sonderausstattung, Verbrauch, Emissionen, Design, Zukunftsfähigkeit.
FirmenwagenSUVdiotischeComfortZoneSieht man sich die Firmenwagenanteile der größten, teuersten, umweltschädlichsten Modelle näher an, versteht Ihr, was ich meine. Geradezu SUVdiotisch.

4. Reflektieren wir zusätzlich das Gewinnthema der Autoindustrie: je größer das Auto, desto höher der Gewinn. Punkt.

5. Reflektieren wir zusätzlich das Gewinnthema der Politik: je höher der Verbrauch, je größer der Hubraum, desto höher die Steuereinnahmen.

Über die Jahrzehnte hat sich die Autoindustrie also eine solch komfortable und von allen Seiten abgesicherte Comfort Zone geschaffen, dass Entwicklungen jeglicher Art nahezu unmöglich gemacht werden. Die Autoindustrie wäre verrückt, würde sie sich plötzlich anstrengen, kreativ, innovativ, ökologisch voranzugehen. Ganz im Gegenteil!

Kein Wunder, dass die Autoindustrie – in Tateinheit mit der Politik – ihr Geschäftsmodell mit Händen und Füßen und Affen- und Menschenexperimenten, mit Lug und Betrug, mit Kratzen und Beißen verteidigt.

Dass dieses Verhalten von Industrie und Politik nichts mehr mit den Menschen in diesem Lande, unserer Gesellschaft, unternehmerischem Handeln, Moral und Ehre, Ehrlichkeit, Leadership und vorbildlichem Vorangehen zu tun hat, steht auf einem anderen Blatt.

Dabei wäre es so einfach.

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| #smartpeople #smartcars #smartcities

| Zeit, liebe Autos und Autovorstände,
| sich gänzlich neu zu erfinden: #smartcars

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