DETOX (Or BE TOX): DIVERSITY ist Eure Corporate Social Responsibility

Kein Unternehmen ist eine Insel, aber jedes könnte ein Leuchtturm sein.
Man kann – als Agentur oder Unternehmen – nicht nicht politisch sein.


 

Im Rahmen meiner Gedanken zu DETOX (Or BE TOX)! bildet Diversity eine der wichtigsten Säulen des STRESS DETOX. Denn nichts ist stressiger als diskriminiert, gemobbt, nicht wertgeschätzt zu werden oder in einer solchen Kultur herausragende Leistungen bringen zu müssen.

Diversity ernstgenommen ist eines DER Top-Leadership-Themen. Nicht nur, weil der Fisch vom Kopfe stinkt, sondern da Diversity – analog der Digitalisierung – ein Quantensprung menschlicher Kreativität und Produktivität, Innovations- und Zukunftsfähigkeit jedes Einzelnen, des ganzen Unternehmens, unserer Gesellschaft sein kann.
Grund genug, sich als Mensch, HR, Leadership, Agentur oder Unternehmen mit aller Kraft vorbildhaft wahrer Diversity zu widmen.

Leider ist – analog zu Marketing, Social Media, New Work, Home Office – die Geschichte der Diversity eine Geschichte voller Missverständnisse, Shortcomings und oberflächlicher Buzzwords. Doch Diversity ist mehr.

Diversity ist mehr: DEIversity
Dies haben zB Larissa Pohl und der GWA mit ihrem “Netzwerk Diversity, Equity & Inclusion” (kurz: DEI) längst erkannt. Denn was nutzen all die tollen Jobs für zB Frauen, wenn diese weiterhin weniger als Männer verdienen? Was nutzt die Vielfalt der Gesunden, wenn diese sich damit geradezu gegen kranke, schwache, behinderte Menschen stellt?
Erst mit Larissas “Equity & Inclusion”-Betonung wird Diversity dem Anspruch gerecht, die Welt zum Besseren wenden zu können.

Lasst uns zukünftig also DEIversity statt Diversity denken!

Diversity ist mehr: ‘Einfalt’ zu D.E.T.O.X.
Meine Diversity-Reflexion – basierend auf meiner ‘RAISING THE BAR: DETOX! Or BE TOX.’-Philosophie – dekliniere ich aufgrund einfacherer Memorabilität an D.E.T.O.X. entlang:

D. – Diversity im buchstäblichen D.iversity-Sinne
ist einer der unternehmerischen Königswege zu einem empathischen, intuitiven, kreativen, zukunftsfähigen Unternehmen – und damit schlicht unverzichtbar. Allerdings nur solange Diversity mehr ist als Gender, mehr als Vielfalt, und nicht allein quantitative Seite reinen Abzählens, nicht allein die offensichtliche, aktuell opportune Seite.

Wo bleiben in diesem Wettbewerb der Zahlen, Prozente, Quoten der Mensch, das Individuum und seine Möglichkeiten?

E. – Diversity im Sinne E.QU(AL)ITY
ist einer der unternehmerischen Königswege gar zu Lebensqualität und Lebenssinn jedes Mitarbeiters und Menschen. Im Sinne Gleichheit und Gerechtigkeit für alle in allem. Nicht allein bei Lohn, Gehalt, ‘Karriere’. Überall. Vom Unternehmen hinaus in Gesellschaft und Welt.

T. – Diversity im Sinne T.OLERANZ
hat viel mit Leadership (statt Management) zu tun, mit Offenheit & Individualität, Fehlerkultur & Imperfection, Kontrollverlust & Vertrauen, Soft Facts & Stressreduktion. In einer solchen Toleranz-Kultur hat es Diversity entsprechend viel einfacher. Übet also Toleranz.

O. – Diversity im Sinne O.NE CURE FOR 5 FEARS
ist eines der spannendsten unternehmerischen Mittel, Ängste – und den daraus resultierenden toxischen Stress – der Mitarbeiterïnnen abzubauen.

Diskriminierung und Mobbing basieren auf unseren universellsten und grundsätzlichsten 5 Fears nach Buckingham. Gelebte Diversity kann da als Antitoxin wahre Wunder wirken:
1 – Angst vor dem Tod – Bedürfnis nach Sicherheit
2 – Angst vor dem Fremden – Bedürfnis nach Gemeinschaft
3 – Angst vor der Zukunft – Bedürfnis nach Klarheit
4 – Angst vor dem Chaos – Bedürfnis nach Autorität
5 – Angst vor der Bedeutungslosigkeit – Bedürfnis nach Respekt
Diese Ängste zu kennen, zu benennen, heißt diese Ängste zu besiegen.

O. – Diversity im Sinne O.DDS & OPPORTUNITIES
wünscht sich neben gleicher, gerechter Verteilung, die Kreation und Realisierung entsprechender Chancen & Möglichkeiten über sich selbst hinauszuwachsen, sich selbst zu verwirklichen für alle, um die Theorie in die Praxis, das Denken ins empathische, engagierte, effektive Handeln zu bringen.

O. – Diversity im Sinne biO.DIVERSITY
unterstützt über aktuelle Definitionen hinaus das mehr oder minder Unsichtbare – Krebs, Krankheit, Schwäche, Burn-Out/Depression, CFS, Long Covid, Mental Health, Volkskrankheiten, Extrovertierte, Introvertierte, Kreative, Analytische, Neugierige, konstruktive Kritikerïnnen und Innovatoren, disruptive Charaktere, Blauäugige, Beginner’s Minds, Quereinsteiger, nicht nur Akademiker, … Vegane, Vegetarier, Fleisch- und Allesfutterer, Tierschützer, Tierwohl-, Gemeinwohl-, Menschenwohl-Aktivisten, Klimaaktivisten und Social Impact Initiativen – sich im Unternehmen divers repräsentieren zu lassen.

X. – Diversity im Sinne eX.AMPLE
schließlich ermutigt dazu, den ganzen Schritt von 1. unternehmerischer Diversity über 2. gesellschaftliche Diversity zu 3. wahrer Corporate Social Responsibility zu wagen:

Gelebte Diversity im D.E.T.O.X.-Sinne kann 1. eines der spannendsten Mittel sein, über Mitarbeiterïnnen in die eigene Kultur hineingetragene toxische gesellschaftliche Vorurteile, ohne deren Existenz das Unternehmen kreativer & produktiver wäre, in diesem Unternehmen abzubauen.

VORBILD: KEIN UNTERNEHMEN IST EINE INSEL, ABER JEDES KÖNNTE EIN LEUCHTTURM SEIN.

Zeitgleich mit dem internen Abbau würde dies Unternehmen damit 2. umgekehrt toxische Vorurteile in der Gesellschaft rückbauen, da die Mitarbeiterïnnen wiederum ihr (privates) Umfeld DETOXen, denn:

– KEIN UNTERNEHMEN IST EINE INSEL, …
Auch wenn Agenturen und Unternehmen weiterhin beharren, sich nicht politisch engagieren zu wollen, beharren, neutral zu sein, so sind doch alle Mitarbeiterïnnen Teil unserer Gesellschaft. Jede Agentur, jedes Unternehmen ist dadurch durchzogen von Gemeinschaft, Gesellschaft, Politik. Ganz im Sinne Watzlawicks “Man kann nicht nicht kommunizieren”, kann man als Agentur oder Unternehmen nicht nicht politisch sein. Nicht mit seinen Produkten, Produktion, Werbung, PR, Lobbyismus, Energieversorgung, Kantine. Kein Unternehmen ist eine Insel.

– … ABER JEDES KÖNNTE EIN LEUCHTTURM SEIN
Agenturen und Unternehmen, die divers vorbildhaft vorangehen, Mitarbeiterïnnen und andere Unternehmen mitnehmen, damit alle schneller ans Ziel kommen, könnten via Diversity mittels Vorbildfunktion, PR, Employer Branding nicht allein das eigene Unternehmen, sondern die Branche, die Gesellschaft gar, zum Besseren wenden, könnten also 3. WAHRE Corporate Social Responsibility leben. 

Der perfekte Leuchtturm leuchtet übrigens 1. aus sich selbst heraus, 2. nach innen, und 3. von dort nach Außen:

1. D.E.T.O.X. sollte EHRENSACHE sein
Diversity gehört in die Liga Ungeschriebene Gesetze, Ewige Werte, Gute Erziehung. Was kann Diversity sonst sein als die normalste Sache der Welt. So wie sie es für unsere Kinder ist. Sollte da nicht Diversity Ehrensache (auch) für alle Erwachsenen sein?

2. D.E.T.O.X. sollte GRASS ROOTS sein
Beginnt an der Basis, dort besteht der meiste Druck – da alles darüber auf diesen Schultern lastet.
Lasst alle mitmachen, nicht nur die, die wollen.
EINFACHER könnt Ihr nicht MEHR über Eure Leute, Eure Kultur erfahren.

3. D.E.T.O.X. sollte OPEN SOURCE sein
Warum muss jedes Unternehmen das Diversity-Rad neu erfinden?
Warum Fehler wiederholen, aus denen andere bereits lernten?
Warum bei Diversity nicht den Wisdom der Crowd nutzen?
Wie viel mehr könnte eine Agentur, ein Unternehmen über sich selbst hinaus in der Branche bewegen – und darüberhinaus in der Gesellschaft -, würde es seine Diversity-Pläne, -Strategien, -Erfahrungen allen zur Verfügung stellen – vice versa!?

Open Source D.E.T.O.X. könnte viel Zeit, Geld, Human Resources sparen, alle schneller machen, den Wandel beschleunigen, Kreativität, Produktivität, Innovations- und Zukunftsfähigkeit jedes Einzelnen, des ganzen Unternehmens, unserer Gesellschaft eher wahr werden lassen.

Diversity ist mehr!

Diversity ist einer der Königswege zu STRESS DETOX, damit zu Burn-Out/Depression-, Krebs-, Volkskrankheiten-DETOX – bei den eigenen Leuten und in der Gesellschaft. Diversity ist einer der Königswege zu einem 5TAR LIFE aller Menschen.

Diversity ist damit einer der Königswege zu WAHRER Corporate Social Responsibility – die wiederum einer der Königswege zu einer empathischen, intuitiven, kreativen, zukunftsfähigen Gesellschaft ist.

In diesem Sinne!

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“Gerade Unternehmen tragen als soziale Organisationen bei Aufklärung und Prävention große Verantwortung – für alle Mitarbeiter und Konsumenten.
Unternehmen und Manager sollten über sich hinauswachsen und vorangehen.
Einfacher können sie ihre Corporate Social Responsibility nicht leben.”
– krebsuzette.org, 2014